GPS Uhr für Kiter? Garmin Vivoactive HR vs. Forerunner 235

Garmin Vivoactive HR vs. Garmin Forerunner 235

Im Mai 2016 leistete ich mir die Garmin Vivoactive HR GPS Smartwatch. Heute nutze ich die Garmin Forerunner 235. Die Vor- und Nachteile beider (hervorragender) GPS Smartwatches gebe ich anhand meiner Erfahrungen beim Laufen und Kitesurfen gerne weiter.

In diesem Bericht gehe ich speziell auf die Eignung für Kite/Wassersport und Laufen ein.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Beide Smartwatches sind wasserdicht (Wasserdichtigkeit von 5 ATM entspricht Prüfdruck in 50 m Wassertiefe). Beide haben super zuverlässige, schnelle und akkurate GPS-Empfänger für GPS und/oder GLONASS verbaut. Beide GPS-Uhren bieten eine zuverlässige Herzfrequenzmessung ganztägig und stromsparend an. Die Akkulaufzeit ist mit bis zu 8 bzw. 9 Tagen das beste was der Markt zu bieten hat. Als Software zur Speicherung, Analyse und Konvertierung von GPS Tracks und Trainingsdaten gibt es das kostenlose „Garmin Connect„. Es funktioniert kombiniert für Web und als App (IOS und Android).

Garmin Vivoactive HR vs. Garmin Forerunner 235. Kite-Hydrofoiling auf Mallorca, Bucht von Pollensa

Garmin Vivoactive HR vs. Garmin Forerunner 235. Kite-Hydrofoiling auf Mallorca, Bucht von Pollensa

Es gibt leichte Unterschiede in Ausstattung und Trainingsprogrammen für beide Uhren. Insgesamt sind diese aber sehr ähnlich.

Die Vivoactive HR ist kleiner, mit Touchdisplay und einer Zweiknopfbedienung. Die beiden Knöpfe sitzen auf der Oberseite des Gerätes. Die Forerunner kommt ohne Touchdisplay aus, hat dafür 5 Bedienungsknöpfe an den Seiten angebracht.

Auf der Garmin Website lassen sich die Uhren direkt vergleichen, dort sind die Feinheiten in der Ausstattung gelistet.

Garmin Vivoactive HR

Eignung zum Laufen (++): Hervorragend. Es macht Spaß mit dieser Uhr zu laufen. Das Touchdisplay funktioniert im Trockenen hervorragend. Leichte Feuchtigkeit bei Regen oder Schweiß sind kein grosses Problem.

Eignung zum Kitesurfen (o): Nun ja, es geht so lala… Hier hat das Konzept „Touchdisplay“ der Garmin Vivoactive HR im Wasser gravierende Nachteile. Bei Wasserkontakt reagiert das Display oft als hätte der Anwender über der Bildschirm gewischt. Die Anzeige wechselt dann willkürlich.

Wenn man losgefahren ist, und vergessen hat das Recording einzuschalten, ist es mitunter echt nervig, das Display zu bedienen. Wassertropfen deaktivieren die Touchoberfläche und es werden falsche oder keine Steuerimpulse beim Wischen ausgelöst.

Als mir das Display gebrochen ist, habe ich also nach Alternativen zum Touchdisplay Ausschau gehalten. Da Garmin hervorragende Qualität und Technik bietet wollte ich bei Garmin bleiben. Die Wahl fiel auf:

Garmin Forerunner 235

Eignung zum Laufen (++): Hervorragend. Es macht Spaß mit dieser Uhr zu laufen. Die Tasten sind gross und so angelegt, dass beim Laufen eine sichere Bedienung erfolgt. Versehentliches Auslösen von Tasten z.B. durch Shirtärmel sind mir nicht passiert. Das große Display ist beim Laufen leichter lesbar als bei der Vivoactive HR.

Eignung zum Kitesurfen (++): Hervorragend. Mit den Bedienknöpfen lassen sich alle Menüfunktionen zuverlässig erreichen. Das grosse Display ist gut zu lesen.

Herzfrequenzmessung

Für beide Uhren funktioniert auch die Herzfrequenzmessung im Wasser zuverlässig. Es gibt systembedingt Einschränkungen. Ein Brustgurt ist immer besser.

Fazit:

Beide Uhren sind im Bezug auf Ausstattung, Leistung und Qualität tadellos. Die Unterschiede im Bedienkonzept Touchscreen vs. Knopfbedienung machen für Kitesurfer die Entscheidung leicht. Garmin Forerunner 235 ist für Kiter klarer Favorit. Etwas schicker und moderner kommt die Garmin Vivoactive HR daher. Sie ist kompakter, eleganter und etwas besser ausgestattet als die Forerunner 235.

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